... so der von wppt:kommunikation entwickelte Claim für das Team der IKU GmbH aus Dortmund. Die Dialoggestalter beraten bei Kommunikationsaufgaben, lösen Konflikte und begleiten Kooperationen.
Zur Visualisierung ihrer Beratertätigkeiten konzipierte wppt:kommunikation ein Dialogfeld als Logo, um die kommunikative Identität des Unternehmens eindeutig darzustellen. Die Farbwahl und der gesamte Auftritt signalisieren Transparenz, Klarheit und Orientierung.
wppt:kommunikation entwickelt für die WSW 3/4/5 Energie GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Wuppertaler Stadtwerke und GDF SUEZ Energie Deutschland, eine neue Bildwelt.
„Die Idee ist, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei verschmilzt er mit seiner Arbeitswelt, als würde man durch eine Glasscheibe sehen. Innen wie außen und umgekehrt – so entstehen Ebenen, die sich ergänzen. Der Betrachter erkennt sich in der Abbildung, als würde er in den Spiegel schauen. Das schafft eine eigenständige und unverwechselbaren Prägnanz“ – so beschreibt Rob Fährmann die Arbeit. Die neue Bildwelt spricht die Zielgruppe des Unternehmens an. Die WSW 3/4/5 Energie GmbH richtet sich mit innovativen Dienstleistungen an alle mittelständischen Unternehmen in NRW.
Die Hanse der Neuzeit ist heute ein großes Netzwerk mit wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Kontakten, die es zu pflegen und weiter auszubauen gilt.
wppt:kommuikation gestaltet für die 33. Internationalen Hansetage 2013 einen neuen Auftritt. An diesen Tagen werden neben geschätzten 300.000 Besuchern aus der Region rund 2.500 Teilnehmer aus 175 Städten und 16 Ländern Europas in Herford erwartet.
Städte müssen sich zunehmend dem Wettbewerb mit anderen Städten und Regionen stellen und dazu auf ihre Vorteile aufmerksam machen. Denn um als attraktiver Arbeitsplatz, Wirtschaftsstandort oder Kultur- und Tourismusziel wahrgenommen zu werden, brauchen Städte ein eigenständiges und unverwechselbares Profil.
Im ersten Schritt wurde in einem interdisziplinären Team, bestehend aus Pro Herford Stadtmarketing und Vertretern der städtischen Gesellschaften, der Konzerntöchter und der Kulturbetriebe, eine Positionierung für Herford erarbeitet. Das Ergebnis war eindeutig und überraschend: Es stellte sich heraus, dass Herford zwar durchschnittlich erscheinen mag, dass aber in und für die Stadt immer wieder überraschend mutige Entscheidungen getroffen wurden.
Auf dieser Basis entwickelte wppt:kommunikation ein neues Logo, ein umfassendes Corporate Design und diverse Kommunikationsmaßnahmen.
Zentrales Element ist ein großes O!, Ausdruck positiver Überraschung – das ist Programm. Farblich abgesetzt, als Symbol für die erstaunte Pause, folgt „herford“. Wie stark und eigenwillig die kleine Stadt ist, drückt sich im hochgestellten Namen aus. Wie ein Potenzzeichen steht er über der Zeile.
Das neue Corporate Design ist ein offenes System, das für unterschiedlichste Veranstaltungen, Anlässe und Themen mit Leben gefüllt wird. Seien es nun der 2013 in Herford stattfindende Hansetag (O! wie weltoffen) oder die Gourmetrallye (O! wie genussvoll) - Herford hat viele Facetten.
Herford ist lebenswert, offen, lebendig, kinderfreundlich, kulturell, schräg, erfolgreich, erfinderisch, bescheiden, cool, sportlich, chic, bürgerlich, modisch, natürlich, stilvoll, umweltfreundlich, kooperativ, fürsorglich, nachhaltig, wohnlich, kooperativ, provozierend, clever, frisch, jung, geistreich, modern, selbstbewusst, ...
Eben: überraschend mutig!
Wie macht man aus diesem Bild des Künstlers ein aufregendes Ausstellungsplakat? Das Ergebnis war kürzlich im ganzen Tal auf den Plakatwänden zu sehen. Der Anlass: Cragg zeigt zwölf Lithografien im „ort“, dem ehemaligen Lebensmittelpunkt von Peter Kowald und jetzigen Kulturverein im Luisenviertel. Die beiden Künstler verband eine Freundschaft, alle Werke sind Kowald gewidmet.
Manchmal ist es schon erstaunlich, mit welchen Künstlern wir bei unserer Arbeit in Kontakt kommen: Norbert Kricke (1922–1984) war einer der ersten deutschen Bildhauer, der abstrakte Drahtplastiken schuf, und zugleich ein Gegenspieler von Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf. Der Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden zeigt jetzt eine Ausstellung seiner Variationen zum Thema Linie.
Im Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal, zeigt der renommierte Bildhauer Tony Cragg seit 2007 eigene Werke und Wechselausstellungen von Weltniveau, wie etwa Eduardo Chilida oder Richard Long.
Die Cragg Foundation veranstaltet hier nun schon im zweiten Jahr hochkarätig besetzte Jazz-Konzertreihen. Das Corporate Design setzt sich mit den drei bestimmenden Elementen dieser Veranstaltungsreihe Kunst, Natur und Musik auseinander und fügt sie zu einer Einheit zusammen. Das Logotype arbeitet mit skulpturalen Elementen, die Fotos auf den Konzertplakaten zeigen Details der Exponate aus den Ausstellungen.
Fast so gut wie der Koffer selbst fühlt sich die Imagebroschüre für „Henk“, den Edelkoffer aus den Niederlanden an. Seine Carbonoberfläche haben wir nämlich mit Spotlack auf dem Einband nachempfunden. Auf sechzehn Seiten werden die Vorteile dieses unglaublichen Reisebegleiters, der so viel kostet wie ein Auto, beschrieben. Er besteht aus 500 Einzelteilen, die in Handarbeit zusammengesetzt werden. Für einige Aufnahmen in unserem Studio brachte der Herr Henk sein kostbares Objekt persönlich nach Deutschland.
Wenn es darum geht, das Thema Gesundheit zu visualisieren, ist ein grüner Apfel vielleicht nicht das Naheliegendste, aber aufmerksamkeitsstark. Wenn sich darüber auch noch die Hausfarbe transportieren lässt – um so besser!
Für das Klinikum Dortmund entwickelte wppt:kommunikation knackige Motive für Stellenanzeigen, in der Hoffnung, dass möglichst qualifizierte Bewerber anbeißen. Eine Platzierung auf der Shortlist des Healthcare-Designwettbewerbs „Comprix“ 2011 und ein 5. Platz beim Wettbewerb des Ärzteblatts um die besten Stellenanzeigen im Klinikbereich „BigAward“ waren als Erfolge in jedem Fall willkommen.
Free Music Production (FMP) kann auf eine lange Geschichte zurückblicken – Zeit für eine umfangreiche Retrospektive.
In einer 32 x 32 cm großen Box brachte wppt:kommunikation 40 Jahre Free Jazz in Wort, Bild und Klang unter. Neben 12 CDs umfasst das Paket vor allem ein 220 Seiten starkes Buch mit Beiträgen zahlreicher Künstler und Journalisten sowie allen Konzertplakaten des Labels seit 1969.
Mit „sounds like whoopataal“ ist ein Mammutwerk über die Wuppertaler Jazzgeschichte erschienen. Für wppt:kommunikation als musik- und jazzaffine Agentur war es eine Herzensangelegenheit, den Band zu gestalten: 328 Seiten mit 600 Abbildungen, unter Verwendung der Schrift FF Daxline des Musikers und Künstlers Hans Reichel sowie Zeichnungen von Jorgo Schäfer.
Ein Autorenteam hat in neun Kapiteln Wesentliches zusammengefasst – mit viel privatem Material von Jazzfans und nach mehr als 25 Jahren Vorarbeit. Etwa, dass Wuppertal seit den sechziger Jahren ein europäisches Zentrum des Free Jazz ist; Peter Kowald, Peter Brötzmann und Hans Reichel von hier aus die Welt eroberten. Über den Wuppertaler Ernst Höllerhagen, der in den fünfziger Jahren als einer der weltbesten Klarinettisten galt. Über die Auftritte von Josephine Baker und Louis Armstrong in den Dreißigern im renommierten Thalia-Theater und vieles mehr.
Es wird an alle Haushalte der Stadt Wuppertal verteilt und ist weit mehr als ein Werbemittel: Das Magazin der Wuppertaler Stadtwerke. Ganz nah dran am Leben der Stadt, mit Bildern, Geschichten und Neuigkeiten aus dem Reich der Schwebebahn. Das 32-seitige Kundenmagazin erscheint viermal im Jahr.
Das Städtchen Peitz am Rande des Spreewalds ist für seine Karpfenteiche berühmt. Doch in den 70er-Jahren wurde es zur DDR-Hauptstadt des Free Jazz. Ohne sich um die Vorgaben der SED zu kümmern, riefen junge Enthusiasten die Jazzwerkstatt Peitz ins Leben.
Und alle, alle kamen, aus Polen, der BRD und Ost-Berlin, genau wie Tausende Zuschauer. Der Erfolg war den Funktionären verdächtig: 1982 wurde die jazzwerkstatt verboten. An diese Geschichte vom Ausbruch aus dem DDR-Alltag und der Behinderung durch Kulturfunktionäre erinnert der druckfrische Sammelband, ebenso wie an die vielfältigen musikalischen Entwicklungen, die sich hier kreuzten.
wppt:kommunikation entwickelt für das Musiklabel Morgenland der Berliner jazzwerkstatt eine neue CD-Reihe. Der musikalische Schnittpunk liegt in der Zusammenkunft zwischen Jazz und Musik aus verschiedenen geografischen Gegenden vom Balkan bis zum Mittelmeer.
Das Konzertplakat „Hans Reichel & Kazuhisa Uchihashi“ lässt sich nicht auf den ersten Blick entziffern - die ungewöhnlichen Buchstaben machen neugierig auf das, was dahintersteckt.
Verwendet wurde die Schrift „FF Stock“ des Typographen, Musikers und Instrumentenerfinders Hans Reichel. Die Schriftzeichen basieren auf den eleganten Formen der hölzernen Klangzungen seines selbst entwickelten Instrumentes „Daxofon“. Das Rätsel lüftet eine Übersetzung der Konzertankündigung in der unteren Ecke des Plakats.
Vier Projekte von wppt:kommunikation wurden für den Designpreis Deutschland 2012 nominiert:
die CD-Cover-Gestaltung der CD-Reihe „jazzwerkstatt“
das Corporate Design der Konzertreihe „KlangArt“ im Skulpturenpark Waldfrieden,
Cragg Foundation, Wuppertal
die Imagebroschüre des Klinikums Dortmund
die Plakate der Wechselausstellungen im Skulpturenpark Waldfrieden,
Cragg Foundation, Wuppertal
Schenken ist kein Nebenschauplatz des Lebens. Dahinter steckt mehr als ein nettes Paket an Weihnachten oder Trinkgeld nach einem guten Essen.
Schenken %u2013 das ist der gesellschaftliche Zukunftsfaktor schlechthin. Aus dieser Einsicht in den Zusammenhang von Schenken und Innovation entstand vor 50 Jahren die GLS Treuhand in Bochum. Als Netzwerk für Stiften und Schenken ermöglicht und initiiert sie heute Projekte auf fast allen Lebensgebieten.
wppt:kommunikation konzipierte und gestaltete das Jubiläumsbuch, in dem 14 namhafte Fachleute die ökonomischen und ethischen Fundamente des Schenkens und Stiftens erörtern. „Da hilft nur Schenken ...“ handelt von Geldqualitäten, Schenken als gesellschaftlicher und persönlicher Aufgabe und der Schenkökonomie. Außerdem erläutert es Schenkungen aus spiritueller und religiöser Perspektive. Illustrationen von Juliana Steinbach sowie Portraits aus der Praxis und ein Überblick zur Geschichte der GLS Treuhand runden das Buch ab.
Info3-Verlag, Frankfurt am Main ISBN 978-3-924391-58-4
Passend zum diesjährigen Jubiläum „50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen“ hat der Unionsverlag sein Projekt, 20 herausragende Klassiker der türkischen Literatur ins Deutsche übersetzen zu lassen, kürzlich abgeschlossen. Eine „Türkische Bibliothek“ kam so zustande, gefördert unter anderem von der Robert-Bosch-Stiftung und der türkischen Tageszeitung Hürriyet.
Die Wuppertaler Ismail-Çoban-Stiftung begleitet diese Veröffentlichung jetzt mit einer literarisch-musikalische Veranstaltungsreihe mit Ausstellungen und Leseabenden. Um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich wppt:kommunikation – unter anderem mit einer schönen Beilage: „50 Jahre Türkische Hoch- und Alltagskultur in Wuppertal“. Die Ismail-Çoban-Stiftung wurde 2006 vom gleichnamigen Wuppertaler Künstler gegründet mit dem Ziel, internationale junge Künstler zu unterstützen; denn: „Kunst fördert der Verständnis und fördert die Integration“.
Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen der GLS Treuhand e.V. erscheint der neue Jahresbericht 2010.
Eine Werkschau von Peter Brötzmann mit Arbeiten aus fünf Jahrzehnten zeigte die Galerie Epikur, Wuppertal, vom 8. April bis zum 18. Juni 2011 anlässlich seines 70. Geburtstages. Brötzmann, eher bekannt als weltberühmter und umtriebiger Saxofonist, der den deutschen Free Jazz seit den 1960er-Jahren nachhaltig geprägt hat, ist den meisten als bildender Künstler weniger bekannt.
Die umfassende Ausstellung mit Arbeiten von 1959 bis 2010 präsentierte Gemälde, Collagen, Druckgrafiken und Materialkästen. Den Katalog zur Ausstellung gestaltete wppt:kommunikation in Absprache und in enger Zusammenarbeit mit Peter Brötzmann und HP Nacke (Galerie Epikur).
Erst der Relaunch, jetzt der LeadAward: Seit dem umfassenden Redesign zur Ausgabe 9/2005 gestalten wir die Zeitschrift PHOTOGRAPHIE. Die hervorragende Teamarbeit mit der Redaktion in Essen wurde jetzt belohnt: Gemeinsam feiern wir den LeadAward 2008 in Bronze in der Hauptkategorie „Foto des Jahres“.
Die Jury würdigt die Veröffentlichung des Bildes „Der Röntgenblick der US-Grenzpolizei“ in PHOTOGRAPHIE 10/2007. Das von einer automatischen Röntgenapparatur geschossene Foto zeigt illegale Einwanderer als menschliche Fracht in einem Bananen-Laster an der US-amerikanischen Grenze zu Mexiko.
Die LeadAcademy für Mediendesign und Medienmarketing e.V. vergibt die begehrten Preise jährlich an deutsche Print- und Online-Medien, die von einer hochkarätigen Jury vorgeschlagen werden. Beim anschließenden Genre-Ranking der LeadAwards wurde Photographie im Bereich Foto-Magazine auf den ersten Platz gewählt.
Weitere Informationen: www.leadacademy.de
wppt:kommunikation gestaltete ein Plakat für Donna Veta & Moodi Allen, das Fotomaterial stammt von Spitzlicht Fotografie, Daniel Schmitt.
Für das Corporate Design des Kammermusikfestivals 3B, das an fünf Tagen im September 2011 in der Wuppertaler Immanuelskirche stattfinden wird, hat sich wppt:kommunikation auf einen Weg zwischen die Kunst-Welten gemacht: Aus typografischen Elementen entstehen die Köpfe der drei großen Klassiker Beethoven, Bach und Brahms, deren Werke im Rahmen des fünftägigen Programms von international erfolgreichen jungen Musikern erarbeitet und aufgeführt werden. Die Portraits leuchten in kräftigen erdigen Farben %u2013 eine starke Basis, auf der Neues wachsen kann.
So stellt sich Organisatorin Barbara Buntrock dieses neue Festival vor: Die Musik soll rundum erlebbar werden. Zusätzlich zu den drei großen Konzerten gibt es einen „Musikalischen Campus“: Filme, offene Proben und Workshops bieten viele Möglichkeiten, mit Musikern und Musik ganz direkt in Berührung zu kommen. Die Musik wird %u2013 wie das Logo aus vielen künstlerischen Elementen %u2013 eine Inspirationsquelle werden.
www.festival-3b.de
„Sounds No Walls %u2013 Jazz & Jewish Culture“, ein Festival des Berliner Jazz Activities e.V., präsentierte einen Streifzug durch die aktuelle jüdische Kultur im Zusammenspiel von Jazz, improvisierter Musik und Performance. An prominentem Ort, im Jüdischen Museum Berlin, war vom 23.%u201326. Juni 2011 der Facettenreichtum jazzmusikalischen Schaffens im Spannungsfeld von Tradition und Innovation zu erleben.
wppt:kommunikation betreute und gestaltete den kompletten visuellen Auftritt des „Sounds No Walls“-Festivals. Dazu gehörten neben dem Key Visual das Veranstaltungsplakat, Flyer, ein digitaler Newsletter, diverse Banner, die Festival-Webseite sowie zahlreiche Anzeigen.
Das Festival korrespondierte mit der Sonderausstellung des Jüdischen Museums zur „Radical Jewish Culture“ und spannte den Bogen zugleich weiter, von der Anfang der neunziger Jahre in New York entstandenen Avantgarde-Bewegung bis zur aktuellen israelischen Jazzszene. Das Spektrum reichte von abstrakten Sounds mit inhaltlichen Bezügen zur Thematik über die Erneuerung von Klezmer-Traditionen in der Begegnung mit frei improvisierter Musik, Jazz, Funk und Hip-Hop bis zu israelisch-orientalischen Klanglandschaften.
Whoopataal %u2013 das ist Musik in den Ohren vieler Jazzkenner auf der ganzen Welt. Wuppertal, das ist Gründerzeit und bergischer Schiefer, das sind musikalische Energie und Innovation, das ist das Luisenviertel mit seinen Kirchen, Kneipen und Konzerten.
Von all dem erzählt ein kleines Detail im Viertel: Zwei Fassaden stoßen aufeinander, Gründerzeit und Schiefer, und genau im Zentrum prangt eine alte Tuba und zeigt an, wo es langgeht. Diese Situation wurde zum Key Visual für das Festival „Viertelklang“, das am 10. September 2011 stattfindet und dafür das ganze Luisenviertel als Resonanzraum nutzt.
wppt:kommunikation hat für VIERTELKLANG das Logo entwickelt, fotografiert sowie Plakat und Programmheft gestaltet. Letzteres kann man an diesem Abend als Kompass durch das vielfältige Angebot auch gut gebrauchen: An acht verschiedenen Orten treten über fünfzig Künstler auf und geben Konzerte, es finden Lesungen, Film- und Tanzvorführungen statt (alle Infos auch unter www.viertelklang-wuppertal.de) %u2013 auch wir freuen uns drauf.
Süleyman Kayaalp %u2013 Schwarz-Weiß-Fotos
Vernissage am Freitag, den 9. September 2011, 19.00 Uhr
Ausstellung 10. September bis 22. Oktober 2011
Was ist meine Heimat? Und wieviel Heimat ist noch in mir? Diesen und anderen Fragen spürt der Wuppertaler Fotograf Süleyman Kayaalp in seinem Foto-Essay „Quellcode“ nach. Er ist nach 25 Jahren zurückgefahren in das Land seiner Eltern, an den Ort, an dem er lebte bis er zwölf Jahre alt war. Mitgebracht von dieser Reise hat er stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Fotos, Impressionen von seiner Familie, Landschaftsansichten und Skurilles. (Karsten Mühlhaus)
Die Ausstellung läuft parallel zur Veranstaltungsreihe des Unionsverlages „türkische Bibliothek“. Gefördert wird sie von der Ismail-Çoban-Stiftung und der Tageszeitung Hürriyet.
Adresse:
Ismail-Çoban-Stiftung, Atelierhaus
Taunusweg 9, 42349 Wuppertal, 0202 401525
Öffnungszeiten
Montag-Freitag 11-19 Uhr, Samstag 11-14 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung
Für die Gestaltung der CD-Reihe „jazzwerkstatt“ wird die Wuppertaler Agentur mit dem Designpreis Deutschland 2012 in Silber ausgezeichnet - als eine der 25 besten Arbeiten des Jahres im Bereich Kommunikationsdesign.
Die Wuppertaler Designagentur wppt:kommunikation gestaltet seit fünf Jahren im Auftrag des Berliner Labels „jazzwerkstatt“ die Cover für die gleichnamige Reihe. Über einhundert CD-Cover wurden in dieser Zeit von den Wuppertalern entwickelt.
Improvisation ist das Motto der Musik wie der Gestaltung der CD-Reihe „jazzwerkstatt“: das Zusammenspiel der „Instrumente“ Grafik und Typografie, die Kommunikation der Formen im freien Raum, das kreative Reagieren auf gemeinsames Schaffen. Das grafische Konzept basiert auf einer kräftigen, „handgeschnittenen“ Schrift und grafischen Elementen aus den Werkstätten bekannter Künstler wie beispielsweise Jorgo Schäfer (Wuppertal) oder Chris Hinze (Potsdam). Dieser immer wieder aufs Neue gestaltete Mikrokosmos der Elemente, kombiniert mit einem großzügigen Weißraum, ist Bild gewordener Jazz. Hier ist nichts aus der Dose, nichts auswendig gelernt oder maschinell. So erscheint die CD-Serie in einem konsequenten Werkstatt-Outfit, das immer wieder neue Formen findet - Jazz übersetzt in Design.
Der Designpreis Deutschland wird jährlich vom Rat für Formgebung verliehen und ist der bedeutendste Wettbewerb der Branche. Hier kann man sich nicht anmelden, sondern die Preisträger werden aus bereits prämierten Arbeiten des Vorjahres ausgewählt.
Die Geschäftsführer von wppt:kommunikation werden den Preis im Rahmen eines Festaktes im Februar 2012 die Auszeichnung in Empfang nehmen. Alle ausgezeichneten Arbeiten werden auf der Webseite www.designpreis.de in einer Online-Ausstellung gezeigt. Der umfangreiche Katalog mit allen Preisträgern liefert einen breiten Überblick über die Designtrends der Zeit.
„Was wppt:kommunikation mit der Gestaltung für das Label und die Veranstaltungsplattform jazzwerkstatt gelungen ist, darf man mit „grafischer Exzellenz“ bezeichnen. Das Design stiftet Zusammenhang, Signifikanz und Individualität, Wiedererkennbarkeit und Aufmerksamkeit. Im jeweils spezifischen Spannungsverhältnis von prägnanter Schrift und variablen Bildelementen entstehen luftige Visualisierungen des Musikalischen. Dabei wird nicht vordergründig illustriert, sondern intelligent mit ikonographischen Elementen gespielt. Die Gestaltung assoziiert das "Handwerkliche" einer Jazz- oder Kunstwerkstatt, setzt Zeichen und öffnet bei alledem - wie eine erstklassige musikalische Improvisation - Spielräume für die Phantasie der Betrachter.
Bert Noglik, Musikjournalist
wppt:kommunikation gestaltet für Peter Kowald Gesellschaft/ort e.V. eine neue Plakatreihe
Für die Wuppertaler Stadtwerke hat wppt:kommunikation im Rahmen der WSW Klimaförderung ein frisches Key Visual entwickelt. Neben der eigentlichen Broschüre wurden zusätzliche Kommunikationstools wie:
Flyer, Anzeigen, Plakate, ein Kalender und Postkarten im neuen Design umgesetzt. Die Förderfibel enthält alle wichtigen Informationen zu Förderungen von sparsamen und umweltschonenden Möglichkeiten zur Energienutzung. Gefördert werden unter anderem Holzenergieanlagen, Erdgasfahrzeuge, Solaranlagen und viele weitere Maßnahmen.
Cape, das steht für professionelles Eventmanagement mit qualifiziertem Personal. Ob hauseigenes Thekensystem, Bühnenaufbau, Licht- und Tontechnik oder erfahrenes Personal aus dem Gastro- und Entertainment-Bereich, Cape Personal.Event bietet immer genau die passende Mischung. Egal ob es sich dabei um große Messeveranstaltungen, Produktvorstellungen oder kleinere Events handelt.
Das neue Erscheinungsbild soll diese Vielseitigkeit auf anspruchsvolle Weise visualisieren. Die großzügig eingesetzte Signalfarbe Magenta und der spielerische Umgang mit dem Stern, der sich auch im Logo wiederfindet, verleihen dem Corporate Design einen plakativen Charakter, der den gesamten Unternehmensauftritt prägt. Der Stern bildet dabei das zentrale Element und verweist auf den ausgezeichneten Service, den Cape seinen Kunden anbietet. Das gesamte Design lebt von der reduzierten Verwendung der einzelnen Gestaltungselemente Stern, Logo, Typografie und Fläche.
Die Jazz-Größen Peter Brötzmann und Wolfgang Schmidtke geben ihr erstes gemeinsames Konzert im Nachtfoyer.
Die Nachtfoyer-Reihe im Wuppertaler Schauspielhaus startet mit einem besonderen Programm für alle Jazz-Fans ins neue Jahr. Mit dem Jazz-Urgestein Peter Brötzmann (Saxofon, Klarinette) und Wolfgang Schmidtke (Saxofon, Klarinette) treffen am Samstag, den 21. Januar 2012 zwei Generationen der Jazz-Szene in Wuppertal aufeinander. Zum ersten Mal geben die beiden Ausnahmemusiker ein gemeinsames Konzert.
Und wir haben uns darüber gefreut, die Gestaltung für das Plakat zu übernehmen und das Pressefoto zu machen.
Kai Fobbes Videoinstallation mit dem Titel „99 orte“ verknüpft gleich mehrere Zeichensysteme zu einer abstrakten Performance vor historischem Hintergrund. Die Breiten- und Längengrade der einzelnen Orte, die Gebärdensprache des Schauspielers und das Medium Bewegtbild. Aus diesen Komponenten entstanden 99 kurze Videoclips an 99 vertrauten Plätzen im Bergischen Land (NRW). Die Clips stehen, gebündelt als Programm, im Apple App Store, für jeden kostenlos zum Download bereit.
Das von wppt:kommunikation gestaltete Plakat dient gleichzeitig als Flyer und visualisiert dieses Konzept. Die miteinander verbundenen Punkte konstruieren ein Netz aus Wegstrecken, ohne Anfang und Ende. Mehrfarbig übereinander gelagerte Koordinaten stehen nur noch symbolisch für die prinzipiell endlose Kombination aus Zahlen, die letztlich Orte in der Region repräsentieren. Die Auflösung dieses Codes findet sich auf der Rückseite, zusammen mit einer ausführlichen Beschreibung des Projekts und einigen Bildern der Video-Performance.
Das Design widmet sich dem Prozess der Entstehung der Videoinstallation. Schicht für Schicht und Punkt für Punkt entwickelt sich das Gesamtkonzept. Die zurückhaltende weiße Typo und ein QR-Code dienen als minimale Orientierungspunkte und liefern das Nötigste an Information.
Wir freuen uns über die neue Auszeichnung und machen umso motivierter weiter.
Klar strukturiert, authentisch und auf das Wesentliche konzentriert, so präsentiert sich das monatlich erscheinende IHK-Magazin „Bergische Wirtschaft“ nach dem Relaunch. In enger Zusammenarbeit mit der IHK hat wppt das umfangreiche Redesign des Magazins realisiert.
Zeitloses Design in Schwarz-Weiß und eine überarbeitete Headlineschrift lenken die Aufmerksamkeit des Lesers auf den Inhalt. „Auf bunte Typo wurde vollständig verzichtet. Farbig sind jetzt nur noch die Bilder“, so Art Director Süleyman Kayaalp. Und die kommen ab sofort ausschließlich von Fotografen aus der Region und werden direkt vor Ort gemacht, das unterstreicht den regionalen Charakter. Auf „Bilder aus der Dose“ wird gänzlich verzichtet.
Aber die IHK und wppt haben dem Magazin nicht nur einen neuen Anstrich verpasst, sondern ein Heft geschaffen, das den Lesern im Bergischen Land als verlässliche Informationsquelle dient. So wurde das IHK-Magazin auch inhaltlich überarbeitet %u2013 neue Rubriken und Themen ergänzen Altbewährtes. Ein Beispiel dafür ist die Rubrik „Typisch Bergisch“, in der bekannte Gesichter aus dem Städtedreieck ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Region und den Menschen im Bergischen mitteilen. Authentischer geht es nicht.
Das Kundenmagazin der WSW-Unternehmensgruppe präsentiert sich in neuem Design und mit einer Online-Version. Der Relaunch wurde von wppt in enger Zusammenarbeit mit den WSW realisiert. Das neue Magazin hebt sich von dem gewohnten Design der Wuppertaler Stadtwerke ab und unterstreicht seinen Charakter als eigenständiges Magazin mit journalistischem Anspruch.
Doch nicht nur das visuelle Erscheinungsbild hat sich gewandelt, das Kundenmagazin wurde auch von WSW Information in wsw.info umbenannt und verweist damit auf die zeitgleich veröffentlichte Ausgabe im Internet. „Jetzt können die Leser das Heft sogar in die Hosentasche stecken, denn die wsw.info kann natürlich auch über das Smartphone aufgerufen werden“, so WSW-Chef Andreas Feicht. Es handelt sich dabei nicht um eine Kopie der Printausgabe, die optimierte Online-Version ist eine eigenständige Variante des Magazins. Dort erhalten die Leser weitere Zusatzinformationen zu den Artikeln und können außerdem mithilfe der Kommentarfunktion ihr persönliches Statement hinterlassen. Das ermöglicht erstmals einen direkten Dialog zwischen den Lesern und den Redakteuren der wsw.info. Feedback, Hinweise und Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht. Auch ein Facebook-Button zum Weiterempfehlen der Artikel wurde implementiert. Bildergalerien, Downloads, Links und Videos runden das Online-Angebot ab und erhöhen den Nutzwert für die Leser. Somit lohnt sich ein Besuch auf wsw.info auch für diejenigen, die bereits im Besitz der Printausgabe sind. Die Online-Präsenz und das Service-Angebot der wsw.info werden auch in Zukunft stetig ausgebaut.
Zwei Magazin-Versionen, zwei Gewinnchancen
Seit der letzten Ausgabe kann man auch online bei dem beliebten Gewinnspiel der wsw.info mitmachen. Aktuell gibt es dort das brandneue Apple TV zu gewinnen. Das Gewinnspiel der Print-Version lockt mit einer CinemaxX Silvercard.
Vom 23. bis zum 25. März 2012 findet das experimentelle Festival in der Shakespeare-Live!-Akademie in Wuppertal Elberfeld statt. Über das gesamte Wochenende erwartet die Besucher ein ungewöhnlicher Mix aus Musik, Tanz, Film und Science-Fiction. Kurator und Ideengeber des Festivals ist Charles Petersohn, der mit dem Projekt eine Zusammenschau der unterschiedlichsten Kunstformen anstrebt, deren Ursprung er im Blues verortet.
„Plastic Zu Zu“, das ist keine romantische Wiederbelebung, sondern ein Klon, ein Bastard, in jeder Hinsicht eigenständig und fest mit der Popkultur der Gegenwart verschmolzen. Für die Kommunikationsmedien, wie Flyer und Plakate, entwickelte wppt das Key Visual. In Anlehnung an den Titel und als Interpretation des multidimensionalen Ansatzes erscheint dieses als vielschichtige Oberfläche mit mehreren transparenten Ebenen.
„Der Blues ist die Ursuppe der Popkultur. Diese Kultur weckt immer wieder meine Neugier, ist eine unerschöpfliche Suche nach den Dingen hinter den Dingen. Auf Platten, in Büchern und Filmen, bei Konzerten, im Netz, auf der Straße, überall begegnen mir kleine und große Phänomene, die mir verdeutlichen, dass all das irgendwie miteinander zusammenhängt %u2013 Musik, Tanz, Film, Graffiti, Techno, Jazz und Rock&Roll, alles ist Teil dieser Ursuppe.“
Charles Petersohn
Mehr Infos zu dem Festival gibt es hier
Für die Konzeption und Gestaltung der Stellenanzeigenkampagne des Klinikums Dortmund wird die Wuppertaler Agentur wppt:kommunikation mit dem Big Award 2011 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Mittwoch, den 14. März in Hannover statt. Der Preis wird jährlich vom Deutschen Ärzteblatt verliehen, dem auflagenstärksten Magazin der Branche.
Wer Äpfel sucht, wird Stellen finden. So könnte man in knappen Worten das Konzept der Stellenanzeigenkampagne umschreiben, die jetzt vom Deutschen Ärzteblatt mit dem Big Award in der Königsdisziplin „Stellenanzeigenkampagne“ ausgezeichnet wurde. Hinter den frischen Anzeigen für das Klinikum Dortmund steht die Wuppertaler Designagentur wppt:kommunikation. Die knackigen Äpfeln im Klinik-Look fand nicht nur die die Jury zum anbeißen, auch zahlreichen Bewerbern lief schon das Wasser im Mund zusammen. Ob im Krankenbett, mit Mundschutz oder komplett verkabelt, das grüne Früchtchen musste schon einiges über sich ergehen lassen um potentielle Arbeitnehmer auf freie Stellen des Klinikums aufmerksam zu machen. Und weil Äpfel nun mal für ihre gesundheitsfördernde Wirkung bekannt sind, passen sie wunderbar zum Klinikum Dortmund.
Schon seit 2003 entwickelt wppt knackige Gestaltungskonzepte für das Klinikum Dortmund. Insgesamt 46 Motive sind bisher im Rahmen der Apfel-Kampagne entstanden. Tendenz: erfrischend anders.
Thomas Ulrich von FOKUS ist nicht nur langjähriger Kunde und Agenturschreiner der ersten Stunde, sondern auch Freund und gern gesehener Gast bei wppt. Mit neuem Corporate Design, einem frischen Internetauftritt und komplett neu gestalteter Geschäftsaustattung feiert der Montageschreiner und Fotokulissenbauer in diesem Jahr das 20-jährige Bestehen seiner Firma. Wir gratulieren ihm von ganzem Herzen und wünschen weiterhin viel Erfolg beim leidenschaftlichen Umgang mit dem Lieblingsmaterial eines jeden Schreiners: Holz. Und weil Thomas Ulrich sogar nach getaner Arbeit am liebsten noch auf die Bretter steigt, wird das Jubiläum mit einem Wasserski-Event zelebriert. wppt hat dazu die passende Einladungskarte gestaltet.
Die junge Musikerin Barbara Buntrock verzaubert schon seit einiger Zeit die Welt der klassischen Musik. Mit etlichen Preisen ausgezeichnet %u2013 unter anderem mit dem Von der Heydt-Förderpreis ihrer Heimatstadt Wuppertal %u2013 ist die Solistin und Kammermusikerin auf dem besten Weg.
Seit dem Sommersemester 2011 unterrichtet sie in den Fächern Viola und Orchesterstudien an der Musikhochschule Lübeck. Für den Relaunch ihrer Website übernahm wppt die gestalterische Verantwortung. Das Ziel: ein stark reduziertes aber einzigartiges Design und eine übersichtliche Menüführung. Das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit zwischen der Musikerin und wppt ist inzwischen online und kann unter www.barbarabuntrock.de aufgerufen werden. Das I-Tüpfelchen des Internet-Auftritts ist das kleine Icon, welches sich im gesamten Auftritt wiederfindet. Dabei handelt es sich um die reduzierte Darstellung einer Zeichnung auf der Rückseite von Barbara Buntrocks Violine, der sie bei jedem Auftritt einen einzigartig runden und warmen Klang entlockt.
Musik und Film %u2013 das sind die beiden zentralen Künste, um die sich beim zweiten Berliner Musik-Film-Marathon im Kino des Martin-Gropius-Baus wieder alles dreht. Vom 10. bis zum 24. April 2012 treffen sich hier leidenschaftliche Musikfilm-Liebhaber, Komponisten und Cineasten aus den unterschiedlichsten Bereichen.
Ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme, E-Filme (Experimentalfilme),
Art brut-Filme, verkannte Filme (films maudits), Outsider-, Industrie- und Künstlerfilme sollen einen exemplarischen Einblick in das Schaffen jener vermitteln, die mit ihren Arbeiten Maßstäbe gesetzt haben.
Das passende Corporate Design für die außergewöhnliche Veranstaltung wurde von wppt entwickelt. Aufbauend auf der klaren Formsprache des Logos wurde auch die Gestaltung der zahlreichen Kommunikationsmedien entwickelt. Das Titelbild sowie weitere illustrative Elemente, die bei der Gestaltung zum Einsatz kommen, stammen aus der Feder des Komponisten und Musikwissenschaftlers Dieter Schnebel. Weitere Infos zum Programm gibt es unter www.musik-film-marathon.de.
Für die 2011 veröffentlichte Biographie der Jazz-Legende John Coltrane hat Karl Lippegaus sich vier Jahre Zeit genommen. Aus der Essenz von Radio-Interviews, Filmen, Äußerungen von Musikern, Veranstaltern, Managern und Schriftstellern gestaltete er ein Geschichtenbuch, das den Musiker Coltrane und seine persönliche Sichtweise in den Mittelpunkt rückt. Die Lesung mit dem, an die DJ-Kultur angelehnten, Titel „Coltrane-Remix“ ist als Live-Event konzipiert. Zusätzliche Informationen, Originalstimmen und viele seltene Aufnahmen machen den „Coltrane-Remix“ zu einer gebührenden Veranstaltung für einen der Wegbereiter des Free Jazz. Ganz im Geiste des experimentierfreudigen Coltrane arbeitet Karl Lippegaus bei seiner Lesung mit einer großen Portion Improvisation und ermöglicht es so, den Zuhörer in die Welt des Saxophonisten eintauchen zu lassen.
Das von wppt gestaltete Plakat spielt mit der zeitlosen Einzigartigkeit, die John Coltranes Musik noch heute zu einem Erlebnis macht. Zahlreiche zeitgenössische Musiker und bildende Künstler ließen sich von ihm inspirieren. Ganz im Sinne einer Remix-Tradition findet sich das Antlitz des 1967 verstorbenen Musikers als Motiv der urbanen Streetart wieder. Die Typographie fügt sich nahtlos in dieses Arrangement ein und wirkt wie ein Teil des Straßen-Kunstwerks. Ein Remix auf visueller Ebene.
„Ich habe immer öffentlich geprobt. Aber eigentlich ist es das falsche Wort. Wenn du Jazz spielst, musst du spielen, was dir im Moment einfällt. Etwas, das du noch nie vorher gesagt hast. Man sollte also nicht von Proben sprechen. Das Wort heißt: improvisieren.“
John Coltrane
Vom 14. April bis zum 15. Juli 2012 zeigt der Skulpturenpark Waldfrieden in Kooperation mit der Galerie Dierking, Köln eine Auswahl von afrikanischen Objekten, die zum Großteil erstmals in einer Ausstellung zu sehen sind.
Afrikanische Skulpturen sind fest verknüpft mit sozialen, spirituellen und religiösen Funktionen, deren Ablauf sie kontrollieren, regeln und bestimmen. Für diese systemstabilisierende Aufgabe haben afrikanische Künstler immer wieder neue, klar identifizierbare, eindrucksvolle, überwältigende und bisweilen einschüchternd eindringliche Formen erfunden. Die 38 Werke, die für diese Ausstellung ausgewählt wurden, stammen von verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die in einer relativ kleinen Region Westafrikas, dem südöstlichen Nigeria, leben. Diese Kulturen haben in wechselseitiger Rivalität Werke von großer Mannigfaltigkeit in Bezug auf Form, Größe, Medium, Gebrauch und Bedeutung hervorgebracht. Die von Tony Cragg und Dierk Dierking kuratierte Ausstellung soll die formale Qualität dieser Skulpturen herausstellen und ihr kulturübergreifendes Potenzial freisetzen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Vorträgen und Lesungen bietet darüber hinaus Gelegenheit, sich über aktuelle Tendenzen afrikanischer Kunst zu informieren.
Der im Rahmen der Ausstellung erschienene Katalog und andere Kommunikationsmedien, wie Plakat und Programmbroschüre, wurden von wppt entwickelt. Im Fokus der Gestaltung standen dabei in erster Linie die ausgestellten Objekte mit ihrer einzigartigen Wirkung.
Weitere Infos zur Ausstellung gibt es unter www.skulpturenpark-waldfrieden.de
Bereits zum vierten Mal in Folge bietet die Konzertreihe KlangArt im Skulpturenpark Waldfrieden mit Konzerten in internationaler Besetzung ein Spektrum von zeitgenössischem Jazz, improvisierter Musik und Weltmusik. Begleitend zur Ausstellung nigerianischer Skulpturen und Masken, die noch bis Mitte Juli des Jahres gezeigt wird, bildet in diesem Jahr die Vorstellung afrikanischer Musik einen programmatischen Akzent.
Darüber hinaus gibt es Konzerte zu erleben, die den Reichtum musikalischer Traditionen aus vielen Kulturen widerspiegeln: vom portugiesischen Fado über Blues und Klezmer aus dem multikulturellen New York bis hin zu Jazz und HipHop. Natur, Musik und bildende Kunst verschmelzen bei der KlangArt zu einer organischen Einheit, zu einem Dreiklang.
Wie schon in den Jahren zuvor übernahm wppt:Kommunikation die Gestaltung der entsprechenden Kommunikationsmedien. Der bewährte Ansatz, die Werke im Skulpturenpark in den Vordergrund zu stellen, wurde dabei konsequent beibehalten
Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Und nichts anderes ist die erste Wuppertaler Literatur Biennale. Bekannte Namen wie Herta Müller und Christoph Ransmayr, wie Felicitas Hoppe und John von Düffel, wie Margriet de Moor und Michael Kleeberg verleihen dem Ereignis im Tal eine Größe, die vom 6. bis zum 16. Juni 2012 zahlreiche Literaturinteressierte anlocken wird.
Neben diesen international bekannten Autoren wurde aber auch den lokalen Vertretern der schreibenden Zunft ausreichend Platz eingeräumt. Ob Lesungen im Botanischen Garten oder im Café Ada, die Örtlichkeiten der Biennale sind so vielseitig wie ihre Akteure.
Im Schatten der revolutionären Ereignisse des Arabischen Frühlings war man sich schnell einig, unter welchem Leitthema die Biennale laufen soll: Freiheit! Dafür gab es breite Übereinstimmung bei den verantwortlichen Organisatoren. In der Zeit vom 14. bis zum 16. Juni veranstaltet außerdem der Verband deutscher Schriftsteller (VS) seine NRW-Literaturtage in Wuppertal. Unter anderem in 50 Lesungen in Wuppertaler Schulen soll sich dann das junge Publikum literarisch mit dem Thema auseinandersetzen.
Der visuelle Auftritt der zukünftig alle zwei Jahre stattfindenden Literatur Biennale wurde von wppt konzipiert. Das variable Key-Visual der gestapelten Blätter findet sich in allen Kommunikationsmedien wieder. Der Gedanke dahinter: Die Wuppertaler Literatur Biennale 2012 soll verschiedene Perspektiven des Begriffs Freiheit! beleuchten. Literarische Vertreter aus dem arabischen Raum nehmen eine andere Position ein, als europäische Denker und Schriftsteller. Junge Poetry-Slam-Teilnehmer nehmen die Welt anders wahr als etablierte Literaten. Dieser Spielraum der Perspektiven wurde im Key-Visual aufgegriffen. Die räumliche „Über-Eck-Darstellung“ des abgebildeten Papierstapels wird immer wieder spielerisch variiert. Im direkten Kontrast dazu folgt die Gliederung des Programms einem konsequenten Ordnungsschema aus horizontalen Linien. Vielfalt und Gleichheit. Ordnung und Freiheit. Das sind die Schlagworte der ersten Wuppertaler Literatur Biennale. Und das spiegelt sich auch in der Gestaltung wieder.
