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1. Wuppertaler Literatur Biennale: Freiheit!

Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Und nichts anderes ist die erste Wuppertaler Literatur Biennale. Bekannte Namen wie Herta Müller und Christoph Ransmayr, wie Felicitas Hoppe und John von Düffel, wie Margriet de Moor und Michael Kleeberg verleihen dem Ereignis im Tal eine Größe, die vom 6. bis zum 16. Juni 2012 zahlreiche Literaturinteressierte anlocken wird. Neben diesen international bekannten Autoren wurde aber auch den lokalen Vertretern der schreibenden Zunft ausreichend Platz eingeräumt. Ob Lesungen im Botanischen Garten oder im Café Ada, die Örtlichkeiten der Biennale sind so vielseitig wie ihre Akteure.

Im Schatten der revolutionären Ereignisse des Arabischen Frühlings war man sich schnell einig, unter welchem Leitthema die Biennale laufen soll: Freiheit! Dafür gab es breite Übereinstimmung bei den verantwortlichen Organisatoren. In der Zeit vom 14. bis zum 16. Juni veranstaltet außerdem der Verband deutscher Schriftsteller (VS) seine NRW-Literaturtage in Wuppertal. Unter anderem in 50 Lesungen in Wuppertaler Schulen soll sich dann das junge Publikum literarisch mit dem Thema auseinandersetzen.

Der visuelle Auftritt der zukünftig alle zwei Jahre stattfindenden Literatur Biennale wurde von wppt konzipiert. Das variable Key-Visual der gestapelten Blätter findet sich in allen Kommunikationsmedien wieder. Der Gedanke dahinter: Die Wuppertaler Literatur Biennale 2012 soll verschiedene Perspektiven des Begriffs Freiheit! beleuchten. Literarische Vertreter aus dem arabischen Raum nehmen eine andere Position ein, als europäische Denker und Schriftsteller. Junge Poetry-Slam-Teilnehmer nehmen die Welt anders wahr als etablierte Literaten. Dieser Spielraum der Perspektiven wurde im Key-Visual aufgegriffen. Die räumliche „Über-Eck-Darstellung“ des abgebildeten Papierstapels wird immer wieder spielerisch variiert. Im direkten Kontrast dazu folgt die Gliederung des Programms einem konsequenten Ordnungsschema aus horizontalen Linien. Vielfalt und Gleichheit. Ordnung und Freiheit. Das sind die Schlagworte der ersten Wuppertaler Literatur Biennale. Und das spiegelt sich auch in der Gestaltung wieder.
Kunde: Kulturbüro Wuppertal
Tags: Visuelle Konzeption, Fotografie, Realisierung
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